Malzeit! Was darf es denn sein?

 Unsere Speisekarte bietet eine große Vielfalt - von junger, frischer Graffitikunst über kreative Workshops für DIY-Hungrige bis hin zu erlebnispädagogischen Bildungs- und Entwicklungsprojekten in Schulen und sozialen Einrichtungen.

 

Daneben stehen allen, die schon auf den Geschmack gekommen sind, unsere Atelier- und Werkstatträume für eigene Kreationen, Experimente und bunte Begegnungen offen.

 

Zusätzlich gibt es ein kleines, feines Angebot an hausgemachten Leinwänden, Textilien und ausgefallenen Designobjekten.

 

Farbküche für Zuhause? Aber ja! Wohl ausgewählte Rezepte und Zutaten gibt es zum Mitnehmen. Und auch das Team kommt gerne bei Geburtstags- oder Firmenfeiern als besondere Beilage vorbei. Ob groß oder klein, kreativ oder ideenlos - für jede Gruppe wird das passende Menü mit einer großen Prise Spaß zusammengestellt.

 

Auf den Geschmack gekommen? Dann schreiben Sie uns gerne hier.


Neues aus der Farbküche

Kleine Städte - große Bühne. Open Neuland in Zeitz.

Hallo ihr Lieben,

 

am Samstag, dem 16.11.2019, hieß es wieder, ein größeres Bufdieabenteuer zu bestehen. Es ging in die alte Stadtbibliothek (wunderbares Haus) nach Zeitz, wo Thomas Haberkorn vom Kloster Posa e.v. mit seiner Truppe das Open Neuland ausgestaltete.

 

„Kleine Städte - große Bühne“ lautete der Titel der Veranstaltung der Robert Bosch Stiftung.

 

Für mich hieß es, ins kalte Wasser zu springen. Denn ich hatte nur eine

leise Ahnung davon, was da auf mich zukommen wird. Zur Verstärkung begleiteten mich Silke, Alexandra und Janek. Somit waren die Farbküche, die STADTMENSCHEN Altenburg, Gründerinnen für unser Gründungslabor „Ahoi Altenburg“ sowie „Jugend macht“ und unser Jugendcafé „Jucé“ in Zeitz vertreten.

 

Die halbe Ausstattung der Farbküche, die neue Farbschleuder für´s Farbküchenprojekt in Ägypten und das STADTSPIELERspiel von Georg Pohl, das der ein oder andere Altenburger schon kennt und mittlerweile „altenburgisiert“ ist, waren nun gut im Auto verstaut. Und unser wohlbekannter Shuttleservice (Danke Frank *-*) stand bereit und fuhr uns die Strecke von A(ltenburg) bis Z(eitz).

 

Begrüßung, wo sind unsere Räume, auspacken, anmelden. Upsssss... Wir stehen nicht auf der Liste!!! ,,Ah, da sind noch Felder frei.“ Fix eingetragen, was uns einen kleinen Rüffel kostete. Tja, nicht immer ist „do it yourself“ richtig. Und dank unserer schon gelebten „GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION“ unter uns STADTMENSCHEN war auch das ganz wunderbar aufgedröselt worden. Wir hatten

unsere Namensschilder und auch das Abendessen (ihr habt toll gekocht!!) war uns schließlich sicher!

 

Kurze Runde für alle. Projektvorstellung (ich). „Ihr kommt nach der offiziellen Begrüßung nach vorn auf die Bühne (!!!!), stellt euch vor und sagt mit ein/zwei Sätzen, wer ihr seid und was ihr macht!''

 

Oje....Vorkommen. Bühne... Über hundert Leute… Robert Bosch Stiftung... Darauf folgte in meinem Inneren eine emotionale

Achterbahnfahrt mit Black Out, der mich in die Arme meiner bereits aufbauenden STADTMENSCHEN trieb, die das einzig

richtige sagten... „Yvonne, ATMEN...WIR SCHAFFEN DAS !!“ Und flupps, 3 Sekunden später, ich einen Zettel und Stift in der Hand, schrieb den Satz auf, den die Drei mir in herrlich verpackter Energie rüberreichten...

 

STADTMENSCH UND FARBKÜCHE

WIR REGEN ALTENBURGER AN, IHRE STADT NEU ZU DENKEN UND ZU GESTALTEN UND SIE

NEU UND LEBENSWERT ZU MACHEN FÜR JUNG UND ALT.

 

Ich sag's doch „Gemeinsam schaffen wir das!!!“

 

Und los ging der Tag. Viele, vor allem gemeinnützige Projekte, verteilt auf drei Etagen der alten Stadtbibliothek, wurden in einzelnen Slots / Vorträgen vorgestellt, die man unterschiedlich besuchen konnte. Es wurde gut geheizt (Danke!!), sodass wir in gemütlicher Wohlfühlatmosphäre den Gesprächsrunden und den RednerInnen zuhören konnten, als sie ihre Herzensprojekte erläuterten.

 

Auch kannte ich schon einige Leute. Dank Kulturhanse und dem Netzwerk LeerGut-Agenten Thüringen.

 

VERNETZUNG - ein tolles Wort mit großer Bedeutung. Sonst wären wir heute nicht hier!! Wir waren nach dem Mittagessen dran und unser hierfür eingeflogener STADTMENSCH-FOTOGAF J.P.Taubert kam genau zur richtigen Zeit, um alles im Bild festzuhalten. 14:30 Uhr hieß es Farbküche und Stadtmensch vorzustellen. 1,5 Stunden hatten wir dafür Zeit. Wie kann ich das am besten, ohne nervös zu sein?? Das war schon für mich zu Hause die wichtigste Frage. Beim Haareschneiden schnattert´s sich am besten (viele Grüße

hier gleich an Silvia und Jacqueline) und somit lud ich den ersten Freiwilligen ein, auf meinem herrlich hellblauen alten Friseurstuhl Platz zu nehmen, um beim Bartschneiden von uns und unserer Arbeit ganz ungezwungen zu berichten. Unterstützt und ergänzt wurde ich ganz fließend von Silke, Alexandra und Janek. Und somit füllten wir die uns zur Verfügung stehende Zeit im herrlich entspannten Stuhlkreis für Neugierige. Danke an Euch!!

 

IM TEAM UND ZUSAMMEN. Jeder wie er/sie kann!! Die Aufregung war verschwunden und ich fühlte mich wohl und besuchte gleich noch einen Vortrag zum Thema EHRENAMT. Alexandra und Janek bauten noch ein Haus für die Fledermäuse (PS: hat jemand in drei Meter Höhe noch Platz?). Und Silke räumte alles wieder ein.

 

Und dann Abschlussrunde! ABENDESSEN. Vorher noch Fliesen verteilen ;) Was für ein Tag! Wir waren so aufgekratzt, dass wir zu der Musik schon zum Soundcheck tanzten. Das hatten sie noch nie und brachte uns aber ein DAUMEN HOCH von der Robert Bosch Stiftung. Wiedergutmachung vom Morgen.

 

EINEN BLEIBENDEN EINDRUCK HINTERLASSEN !! Das haben wir -denke ich- geschafft! Unserem Shuttleservice (armer Frank) haben wir auf dem Heimweg übermütig von der Rückbank aus die Ohren vollgesungen und im Sitzen getanzt. Sorry Frank, die Energie musste irgendwo hin! Und danke an dich Janek, dass du dich unter uns ALTEN so wohlgefühlt hast!

 

Ich kann nur sagen: ALTENBURG, ES GEHT VORWÄRTS! GLAUBT AN UNS! GLAUBT AN EURE HEIMATSTADT! WIR BLEIBEN DRAN!

 

Eure Bufdiene Yvonne

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Bundesweiter Vorlesetag

Heute (15.11.2019) ist der 16. Bundesweite Vorlesetag. Neben vielen anderen Geschäften in der Altenburger Innenstadt sind wir 16:30 Uhr auch wieder mit einer Vorleseaktion dabei.

 

Dieses Jahr stehen bei uns Geschichten rund um das Thema Sauberkeit in unserer Stadt im Mittelpunkt. Für unsere großen und kleinen Gäste wird Yvonne Ammer selbstgeschriebene Geschichten von Uwe Burkhardt vorlesen, die zu einem achtsamen Umgang mit unseren kleinen Abfällen im Alltag anregen sollen.

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

 

 

Hier der Vorlesetag in Altenburg im Überblick:

 

12 Uhr
Kretschmann Uhren- und Schmuckfachgeschäft im Markthaus André Kretschmann, Markt 21
Schloss- und Kulturdirektor Dr. Christian Horn gestaltet eine literarische Mittagspause für Erwachsene

 

15 Uhr
Meeresbuffet Altenburg, Baderei 13
Journalistin Maike Steuer gestaltet einen literarischen Nachmittag für Erwachsene

 

16 Uhr
Tourismusinformation Altenburger Land / Geschäftsstelle Osterländer Volkszeitung, Markt 10
Eva Pommer liest Geschichten von Pettersson und Findus für Kinder im Grundschulalter

 

16:30 Uhr
Farbküche, Markt 10
Yvonne Ammer liest Geschichten zum Thema Umwelt & Natur für Kinder

17 Uhr
Altenburger Tourismus GmbH, Markt 17
TV-Altenburg Chef Mike Langer liest aus „Lippen abwischen und lächeln“ von Max Goldt für Erwachsene

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Hildegard reist nach Indien

Da Hildegard´s Vorbereitungen auf ihren Flug ins Weltall noch etwas andauern werden (eine Rakete zu bauen, ist garnicht so einfach) und unsere Welt ja auch noch viele schöne Orte zu bieten hat, wird sie dieses Jahr Indien besuchen. Das Land der 1.000 Farben. Passt doch perfekt zur Farbküche, oder? In vielen Reiseberichten liest man, dass Indien ein Land der Kontraste, Spiritualität und Emotionen ist. Und, dass das erste Mal Indien etwas ganz Besonderes ist. Für Hildegard ist es das erste Mal. Also los!

  

Mit diesem Reisetagebuch möchte sie euch mit auf ihre Reise in dieses spannende Land nehmen und ihre Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse mit euch teilen.

 

Zum Reisetagebuch geht es hier entlang:

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Yvonne´s Tagebuch: Arbeitseinsatz in Kleinmecka

Hallo ihr Lieben.

 

Schon wieder hatte ich einen Ausflug und ein Abenteuer zu bestehen. Diesmal ging es zum Kulturhof Kleinmecka von Robert Herrmann. Arbeitseinsatz Bausommer. Landluft, Natur, Helfen. Ich mach mit! Vier Tage. Mein hauseigener Shuttlesevice fährt mich rucksackbepackt mit Schlafsack und Isomatte zum Arbeitsort (Danke Frank!).

 

Ich kenne noch niemanden und nach einer herzlichen Begrüßung und kurzer Einweisung geht´s auch schon los. Wir arbeiten unterm Dach und befüllen Rillen (Staken) mit einem Lehm-Stroh-Gemisch und merken schon bald, wir brauchen dazu mehr Stroh. Wer hat welches...? Ein kurzer Anruf. Nachbarschaftshilfe unter den Dörflern und los geht´s. Mit dem neuen Gemisch arbeiten wir dann bis in die Abendstunden und werden von Klaus seiner wunderbaren Frau Ineke mit selbstzubereiteten Eierkuchen bewirtet. Wir essen im Hof. Dann ruft das Gößnitzer Open Air die einen, mich ruft das Zelt. Mir tut alles weh... Hab ich eine erholsame Nacht?? Frau Mücke kann euch die Frage beantworten.

 

Dafür bekomme ich an Tag 2 einen fantastischen Sonnenaufgang und das Lernen in Geduld. Der Wasserkocher ist weg und ich weiß nicht wo der Strom angeht. Hilfe!! Ich will einen Tee! 2 1/2 Stunden später ist Frühstück. Endlich. Hab ich euch schon gesagt, dass ich mit den Hühnern aufstehe?? Naja. Nun bin ich satt und zufrieden und es kann weiter gehen. Doch alle haben Termine im Außen einzuhalten und ich bin für die nächsten 5 Stunden mit Arbeitsauftrag die alleinige Herrscherin über Holzaufräum- und Stapelarbeiten

mit Abwechslung - Wiese rechen. Beschenkt mit Stille, Vogelgezwitscher, Landluft. Ohne Radio und Autolärm. Was für ein Arbeiten.  

Ab halb 4 bereichert uns dann Lisa aus Leipzig mit ihrer Arbeitskraft und ich mach erstmal heim und schlaf zu Hause. Frau Mücke

freut sich schon auf die neue Mieterin und hat auch gleich Verstärkung mitgebracht.

 

Tag 3: Frisch gestärkt, mit einem großen Essensvorrat betrete ich erneut den Kulturhof und wir bereiten in Windeseile alles für 11.00

Uhr vor. Denn dann kommen Fotografen und Fernsehen, Maria Kühl und viele andere Unterstützer. Denn Robert bekommt von der Denkmalstiftung einen Fördervertrag überreicht und kann somit den Hof weiter baulich auf Vordermann bringen. Es ist eine tolle Stimmung und Lisa und ich versorgen alle mit Tee, Kaffee und Kuchen. Ich bin erstaunt, wie viele ich von meinen bisher erlebten Workshops und Seminaren schon kenne und freue mich noch mehr an diesem Projekt mitwirken zu können. Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Diese Wörter prägen mich für den Rest des Tages. Alle helfen und unterstützen so wie es möglich ist und wie sie können. Wir arbeiten dann wieder bis in die späten Abendstunden mit dem wohlbekannten Duft des Lehm-Stroh-Pampe-Gemischs und werden wieder halb 9 von Ineke mit einer liebevoll zubereiteten Suppe versorgt. Zur Feier des Tages zünde ich an der Feuerstelle

ein Feuer an und wir essen gemütlich im Kreis an der behaglichen Wärme. Ruhe und Stille kehrt ein. Schlafenszeit. Frau Mücke und ihre Gang warten schon... 

 

Tag 4 beginne ich mit einem kraftvoll roten Sonnenaufgang und einer eigenen Sinnewanderung in fremden Gefilden und werde reichlich beschenkt. Denn hier draußen ist alles zehnmal intensiver und ich bekomme ohne Ende Eindrücke, Gerüche, tierische Begegnungen (guten Morgen Waschbär, Rehe, Vögel) und eine Idee nimmt Formen an. Auch dazu dient das Abtauchen in andere Orte und Projekte. Die Kreativität sucht sich den Weg nach oben.

 

Im Hof wieder ankommend, decke ich für alle den Sonntagsfrühstückstisch. Gemeinsam starten wir nochmal einen kurzen Arbeitseinsatz und machen uns gegen Mittag auf den Weg nach Hause. Mein Shuttleservice steht auch bereit und ich bin glücklich und zufrieden, hier mitgewirkt zu haben.

 

Es braucht Menschen wie uns, um wundervolle Orte wiederherzustellen und sie für diejenigen zu erhalten, die sich mit Kultur und Natur verbunden fühlen. Mach du dein eigenes Abenteuer. Der nächste Bausommer kommt bestimmt!!

 

Alles Liebe.

Die mit Mückenstichen übersäte Bundesfreiwillige. 

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Ahoi bahnhof17!

Zur 8. und damit vorletzten Kulturanse-Werkstatt legten wir im bahnhof17 in Güsen an. Vor uns lag - wie zu jeder Werkstatt – ein sehr ansprechendes und sportliches Programm. 

 

Los ging es mit einem Rundgang durch den bahnhof17. Wir lernten den Ort, die Akteure, die Chancen und Herausforderungen kennen. Es ist immer wieder schön und auch motivierend zu sehen, wie leidenschaftlich Menschen vor Ort an der Verwirklichung ihrer Visionen arbeiten, die Orte, in denen sie wirken,

l(i)ebenswerter gestalten, Hürden überwinden und weitermachen. Und wir sind uns sicher, dass Frank Jansky und seine Mitstreiter den Bahnhof rocken werden. 

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