Malzeit! Was darf es denn sein?

 Unsere Speisekarte bietet eine große Vielfalt - von junger, frischer Graffitikunst über kreative Workshops für DIY-Hungrige bis hin zu erlebnispädagogischen Bildungs- und Entwicklungsprojekten in Schulen und sozialen Einrichtungen.

 

Daneben stehen allen, die schon auf den Geschmack gekommen sind, unsere Atelier- und Werkstatträume für eigene Kreationen, Experimente und bunte Begegnungen offen.

 

Zusätzlich gibt es ein kleines, feines Angebot an hausgemachten Leinwänden, Textilien und ausgefallenen Designobjekten.

 

Farbküche für Zuhause? Aber ja! Wohl ausgewählte Rezepte und Zutaten gibt es zum Mitnehmen. Und auch das Team kommt gerne bei Geburtstags- oder Firmenfeiern als besondere Beilage vorbei. Ob groß oder klein, kreativ oder ideenlos - für jede Gruppe wird das passende Menü mit einer großen Prise Spaß zusammengestellt.

 

Auf den Geschmack gekommen? Dann schreiben Sie uns gerne hier.


Neues aus der Farbküche

Yvonne´s Tagebuch: Arbeitseinsatz in Kleinmecka

Hallo ihr Lieben.

 

Schon wieder hatte ich einen Ausflug und ein Abenteuer zu bestehen. Diesmal ging es zum Kulturhof Kleinmecka von Robert Herrmann. Arbeitseinsatz Bausommer. Landluft, Natur, Helfen. Ich mach mit! Vier Tage. Mein hauseigener Shuttlesevice fährt mich rucksackbepackt mit Schlafsack und Isomatte zum Arbeitsort (Danke Frank!).

 

Ich kenne noch niemanden und nach einer herzlichen Begrüßung und kurzer Einweisung geht´s auch schon los. Wir arbeiten unterm Dach und befüllen Rillen (Staken) mit einem Lehm-Stroh-Gemisch und merken schon bald, wir brauchen dazu mehr Stroh. Wer hat welches...? Ein kurzer Anruf. Nachbarschaftshilfe unter den Dörflern und los geht´s. Mit dem neuen Gemisch arbeiten wir dann bis in die Abendstunden und werden von Klaus seiner wunderbaren Frau Ineke mit selbstzubereiteten Eierkuchen bewirtet. Wir essen im Hof. Dann ruft das Gößnitzer Open Air die einen, mich ruft das Zelt. Mir tut alles weh... Hab ich eine erholsame Nacht?? Frau Mücke kann euch die Frage beantworten.

 

Dafür bekomme ich an Tag 2 einen fantastischen Sonnenaufgang und das Lernen in Geduld. Der Wasserkocher ist weg und ich weiß nicht wo der Strom angeht. Hilfe!! Ich will einen Tee! 2 1/2 Stunden später ist Frühstück. Endlich. Hab ich euch schon gesagt, dass ich mit den Hühnern aufstehe?? Naja. Nun bin ich satt und zufrieden und es kann weiter gehen. Doch alle haben Termine im Außen einzuhalten und ich bin für die nächsten 5 Stunden mit Arbeitsauftrag die alleinige Herrscherin über Holzaufräum- und Stapelarbeiten

mit Abwechslung - Wiese rechen. Beschenkt mit Stille, Vogelgezwitscher, Landluft. Ohne Radio und Autolärm. Was für ein Arbeiten.  

Ab halb 4 bereichert uns dann Lisa aus Leipzig mit ihrer Arbeitskraft und ich mach erstmal heim und schlaf zu Hause. Frau Mücke

freut sich schon auf die neue Mieterin und hat auch gleich Verstärkung mitgebracht.

 

Tag 3: Frisch gestärkt, mit einem großen Essensvorrat betrete ich erneut den Kulturhof und wir bereiten in Windeseile alles für 11.00

Uhr vor. Denn dann kommen Fotografen und Fernsehen, Maria Kühl und viele andere Unterstützer. Denn Robert bekommt von der Denkmalstiftung einen Fördervertrag überreicht und kann somit den Hof weiter baulich auf Vordermann bringen. Es ist eine tolle Stimmung und Lisa und ich versorgen alle mit Tee, Kaffee und Kuchen. Ich bin erstaunt, wie viele ich von meinen bisher erlebten Workshops und Seminaren schon kenne und freue mich noch mehr an diesem Projekt mitwirken zu können. Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Diese Wörter prägen mich für den Rest des Tages. Alle helfen und unterstützen so wie es möglich ist und wie sie können. Wir arbeiten dann wieder bis in die späten Abendstunden mit dem wohlbekannten Duft des Lehm-Stroh-Pampe-Gemischs und werden wieder halb 9 von Ineke mit einer liebevoll zubereiteten Suppe versorgt. Zur Feier des Tages zünde ich an der Feuerstelle

ein Feuer an und wir essen gemütlich im Kreis an der behaglichen Wärme. Ruhe und Stille kehrt ein. Schlafenszeit. Frau Mücke und ihre Gang warten schon... 

 

Tag 4 beginne ich mit einem kraftvoll roten Sonnenaufgang und einer eigenen Sinnewanderung in fremden Gefilden und werde reichlich beschenkt. Denn hier draußen ist alles zehnmal intensiver und ich bekomme ohne Ende Eindrücke, Gerüche, tierische Begegnungen (guten Morgen Waschbär, Rehe, Vögel) und eine Idee nimmt Formen an. Auch dazu dient das Abtauchen in andere Orte und Projekte. Die Kreativität sucht sich den Weg nach oben.

 

Im Hof wieder ankommend, decke ich für alle den Sonntagsfrühstückstisch. Gemeinsam starten wir nochmal einen kurzen Arbeitseinsatz und machen uns gegen Mittag auf den Weg nach Hause. Mein Shuttleservice steht auch bereit und ich bin glücklich und zufrieden, hier mitgewirkt zu haben.

 

Es braucht Menschen wie uns, um wundervolle Orte wiederherzustellen und sie für diejenigen zu erhalten, die sich mit Kultur und Natur verbunden fühlen. Mach du dein eigenes Abenteuer. Der nächste Bausommer kommt bestimmt!!

 

Alles Liebe.

Die mit Mückenstichen übersäte Bundesfreiwillige. 

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Ahoi bahnhof17!

Zur 8. und damit vorletzten Kulturanse-Werkstatt legten wir im bahnhof17 in Güsen an. Vor uns lag - wie zu jeder Werkstatt – ein sehr ansprechendes und sportliches Programm. 

 

Los ging es mit einem Rundgang durch den bahnhof17. Wir lernten den Ort, die Akteure, die Chancen und Herausforderungen kennen. Es ist immer wieder schön und auch motivierend zu sehen, wie leidenschaftlich Menschen vor Ort an der Verwirklichung ihrer Visionen arbeiten, die Orte, in denen sie wirken,

l(i)ebenswerter gestalten, Hürden überwinden und weitermachen. Und wir sind uns sicher, dass Frank Jansky und seine Mitstreiter den Bahnhof rocken werden. 

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Internationale Spezialitäten & Einhornglitzerspezialkleber

Wir blicken auf ein supertolles  Wochenende mit ganz vielen Einhornfreunden, netten Gesprächen, 40 Liter Einhornglitzerspezialkleber und unzählige kunterbunt bemalte Monster und Tiere zurück. Das Streetfood-Festival war eine Bereicherung für Altenburg und wir freuen uns, dabei gewesen zu sein.

 

Bei strahlendem Sonnenschein und kulinarischem Flair gestalteten wir coole Schlüsselanhänger, Fledermäuse, Totenköpfe, Giraffen und Pferde. Magische Anziehungskraft hatten von Anbeginn unsere Hildegard, das letzte Einhornmädchen der Welt, und Rosis Einhornglitzerspezialkleber. Eine Eigenkreation! Mit Begeisterung kleisterten die Kinder ganz nach dem Motto „Man kann ruhig ein bisschen dicker auftragen.“ die vorbereiteten Kartons ein. Was daraus wird? Streng geheim!

 

Ein großes Lob an alle Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel, die supergeduldig auf ihre Kinder warteten!

 

Vielen Dank an Marco Müller (audioplastix Event Marketing) und sein Team für die Idee, ihren Mut, ihre Ausdauer und ihr Herz für Altenburg.

 

Da Bilder mehr als 1.000 Worte sagen, hier noch eine kleine Bildergalerie:

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Internationaler Besuch

Am Donnerstag hatten wir internationalen Besuch:
Michael Rühlmann, Sozialarbeiter im Sozialwerk Innova, brachte seine Gäste aus Frankreich, Schweden und Spanien mit zu uns in die Farbküche. Wir hatten einen tollen Austausch über deren Projekt APASHE, welches sich mit der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung beschäftigt. Ebenso hatten wir die Gelegenheit, unsere Arbeit vorzustellen und praktisch erlebbar zu machen.

 

Währenddessen besuchten uns Oberbürgermeister André Neumann, Wirtschaftsförderer Tino Scharschmidt sowie Martin Arnold-Scharschmidt und Friederike Günther vom Plattform e.V. aus Erfurt.


 Es war uns eine Freude!

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Hildegard fliegt ins Weltall

Zum Leben erweckt hat Hildegard übrigens Rosi, der ein großes Herz für Einhörner hat.
Zum Leben erweckt hat Hildegard übrigens Rosi, der ein großes Herz für Einhörner hat.

Ein Buch über große Träume, spannende Abenteuer & grenzenlose Freundschaft

Hildegard, Marlene und Jonas träumen schon seit langem davon, endlich ins Weltall zu fliegen. Schon bald bietet sich ihnen eine große, womöglich einmalige Gelegenheit…

 

Viele Kinder. Ein Buch.

YEY! Wir starten unser Mitmach-Buchprojekt.

 

Nachdem sich unser Einhorn Hildegard immer größerer Beliebtheit erfreut, wollen wir Hildegard´s Leben mit den Träumen, den Wünschen und der Fantasie der Kinder füllen und mit ihnen gemeinsam das beste Buch aller Zeiten schreiben und selbst gestalten.

 

Den Anfang in unserem Herzensprojekt machten Anne und Bea, beide 8 Jahre alt. Bea dachte sich den Titel des Buches aus und gestaltete mit voller Hingabe den Buchdeckel. Anne widmete sich mit viel Zeit dem Anfang der Geschichte. Nun sind viele weitere Kinder herzlichst eingeladen, das Buch fortzuschreiben.

 

Wir sind schon ganz aufgeregt, wie es weiter geht und blicken voller Vorfreude auf das fertige Gemeinschaftswerk. Das wird wunderbar!

 

Rosi & Susann

 

Kontakt:

Telefon: 03447 5153716

hildegard@farbkueche.org

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